Freitag, 3. Juli 2009
Wolf aus Tierpark entlaufen
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"Lear" war mit über 35 ein Tieropa
Keine 30 Jahre nach der Entdeckung der Zwergflusspferde in Westafrika kamen bereits vier davon Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts in den Zoo Duisburg und begründeten eine beispiellose Zucht dieser zoologischen Raritäten am Kaiserberg.
Mit seiner langjährigen Partnerin QUIRLY zeugte LEAR etliche Jungtiere, die im Rahmen eines europaweit koordinierten Erhaltungszuchtprogrammes an andere Zoologische Gärten abgegeben werden konnten.Weiterlesen
13 Tage alt, süß und knuddelig
Eberswalde Auf tapsigen Pfoten kommt das kleine Löwenbaby aus seinem Körbchen gerobbt. Es blinzelt Wildtierpflegerin Brigitte Schmiederer mit glasigen Augen an, als die das Neugeborene zum Füttern auf den Arm nimmt.
Mit der Geburt eines Löwen hatte im Zoo Eberswalde niemand gerechnet. Zoodirektor Bernd Hensch kam am 20. Juni gerade von der Tigerradtour zurück, als ihm Schmiederer die frohe Nachricht überbrachte. Einen Namen hat die neue Attraktion des Eberswalder Zoos noch nicht, sie soll erst im August getauft werden. Die Mutter ist die Löwin Kismet, die vor drei Jahren ebenfalls im Eberswalder Zoo das Licht der Welt erblickte; Vater Hans wurde 2002 im Tierpark Ueckermünde geboren. In den ersten fünf Tagen kümmerte sich die Mutter fürsorglich um ihr Junges. Doch dann war der Säugling stark unterkühlt, außerdem blutete er an den Hinterläufen. Die junge und als Mutter unerfahrene Kismet hatte den Neugeborenen so oft abgeleckt, dass offene Schürfwunden entstanden. Ausgewachsene Löwen tragen harte Hornpapillen auf der Zunge, mit der sie Fleisch von Knochen lecken. Durch die Blutungen aber veränderte sich der Geruch des Löwenbabies, in der Folge verstieß die Mutter ihr Junges.
Samstag, 20. Juni 2009
Affe "Konrad" kaum zu fassen
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Kiels Kehrtwende: Tierpark erfüllt EU-Richtlinie
Überraschende Wende in der Tierpark-Diskussion: Das Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein hat die Stadt Lübeck jetzt aufgefordert, dem Lübecker Tierpark die Betriebsgenehmigung nach der EU-Zoorichtlinie „unverzüglich“ zu erteilen. „Aus unserer Sicht erfüllt der Park sämtliche Bestimmungen der EU-Richtlinie“, so Christian Seyfert, Sprecher des Umweltministeriums, auf LN-Anfrage.
Diese Deutlichkeit überrascht, denn nach der Prüfung im Oktober vergangenen Jahres hatte das Land das Zertifizierungsverfahren wegen Vorbehalten der Stadt zunächst auf unbestimmte Zeit
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Warane in der Tropenhalle. Neue Bewohner im Aquazoo
Düsseldorf (RPO) Die Besucher des Aquazoos können sich künftig auf eine tierische Attraktion mehr freuen. Die Tropenhalle hat neue Bewohner: Papuawarane.
Vor Kurzem erst sind die neuen jungen Australischen Süßwasserkrokodile, liebevoll "Freshies" genannt, eingezogen. Nun erhalten auch die außergewöhnlichen Papuawarane Einzug in das Regenwald-Ambiente der Tropenhalle.
Wie die bekannten Komodowarane zählen die Papuawarane (Varanus salvadorii) zu den Großwaranen. Die beiden noch jungen Nachzuchttiere aus einem tschechischen Zoo können ausgewachsen eine Körperlänge von bis zu vier Metern erreichen.Weiterlesen
Mittwoch, 10. Juni 2009
Spatenstich fürs Elefantenhaus
Es bietet auf über 1000 Quadratmetern nicht nur komfortable Schlafboxen für vier Dickhäuter, sondern auch eine Innen-Badelandschaft und viel artgerechte Beschäftigungsmöglichkeiten: Das neue Elefantenhaus soll Maßstäbe bei der Zoohaltung der größten Land-Säugetiere der Welt setzen. Im Heidelberger Tiergarten ist gestern der symbolische erste Spatenstich für den Bau des 3,8 Millionen Euro teuren Projekts gesetzt worden. Gerechnet wird mit einem Jahr Bauzeit.
1,25 Millionen Euro übernimmt die Stadt. 1,75 Millionen Euro muss der Zoo aufbringen. Kalkuliert wird ferner mit 500 000 Euro Spenden. 50 000 Euro stifteten bereits die Mitglieder des Tiergartenvereins, berichtet Dr. Dietrich Lorenz. 10 000 Euro brachte Zoo-Fotografin Rose von Selasinsky unter anderem mit dem Verkauf von Postkarten und Kalendern zusammen. "Wir werden bis zum Tag nach der Eröffnung Gelder sammeln", signalisiert Zoodirektor Doktor Klaus Wünnemann.